12 nutzlose fakten

fingernägel wachsen tagsüber und im sommer schneller. zusätzlich wachsen sie an der dominanten hand schneller als an der non-dominanten.

mandeln gehören zur gleichen pflanzen-familie wie pfirsiche

das schwarzeste schwarz “vantablack” hat ein copyright. “anisch kapoor” sicherte sich die nutzungsrechte der farbe im künstlerischen bereich.
als antwort darauf verkauft “stuart semple” seine mischung des “pinkest pink” an alle außer “anish kapoor”.

gummibänder halten gekühlt länger.

faultiere können ihren atem für bis zu 40 minuten anhalten, womit sie delfine um ganze 30 minuten schlagen.

das feuerzeug wurde 10 jahre vor dem streichholz erfunden.

orangen sind normalerweise grün (zumindest in tropischen ländern). sie verlieren jedoch beim wachsen in kälterer umgebung ihr chlorophyll, weswegen sie orange werden. importierten früchten wird das chlorophyll meist absichtlich entzogen, damit käufer nicht denken sie wären noch nicht reif.

oktopusse und tintenfische haben 3 herzen.

der erfinder von pringles, fredric baur, wurde in einer pringles-dose begraben.

hühner und strauße sind genetisch ähnlicher zum t-rex als alle anderen wesen, die momentan auf der erde leben.

erdnussbutter kann verwendet werden um diamanten herzustellen.

tiger haben nicht nur gestreiftes fell, sondern auch gestreifte haut.



euer maurice

ausbildung als mediengestalterin digital und print – highlights und herausforderungen der letzten 3 jahre

die medienwerkstatt hat aktuell 25 auszubildende, und zahlreiche ständig wechselnde arbeitserprobungen und praktikanten. während arbeitserprobungen hat man die möglichkeit, sich auszuprobieren und eine idee von der ausbildung zu bekommen; man sieht ob man sich für den beruf interessiert, aber auch; ob man für ihn geeignet ist.

auch ich habe 2017 eine arbeitserprobung gemacht, anschließend daran ein praktikum, dann im sommer die ausbildung angefangen und nun – fast 3 jahre später – stehe ich mitten in den vorbereitungen für die abschlussprüfung. im juni 2020 findet sie statt, und wenn ich in den letzte jahren eines gelernt habe, dann dass die zeit viel schneller vergeht als man erwartet. ruckzuck ist es sommer, und ruckzuck werde ich mit der ausbildung fertig sein- das fühlt sich ganz schön komisch an.

aber so schnell es auch rumgeht, so viel passiert auch. als kleiner rückblick – und vielleicht auch als einblick für leute, die selber überlegen die ausbildung anzufangen – kommen hier meine top 5 dinge, auf die man sich in der ausbildung freuen kann, und die herausforderungen, die mit ihnen kommen. viel spaß beim lesen!

1: das jahresabschlussfest

das jahresabschlussfest findet jedes jahr ende dezember statt, und ist eine große weihnachtsfeier für alle mitarbeiter der srh. die medienwerkstatt ist hier jedes jahr fest mit eingebunden. es gibt jedes mal ein neues ein thema, und wir kümmern uns um die umsetzung.

ab oktober arbeitet die medienwerkstatt jedes jahr auf hochdruck. einladungen, getränkekarten, der jährliche film- all das steht auf unserer to-do list. dazu kommt die dekoration. es gibt viel zu tun, und spätestens in der woche vor dem fest ist es stress pur. mit überstunden muss man fest rechnen, und gerade während den letzten tagen liegen bei allen die nerven blank. viel arbeit, viel anstrengung, aber auch ein tolles ergebnis, auf das man jedes jahr stolz sein kann. die möglichkeit, ein so großes projekt mit so großem kreativen freiraum auf die beine stellen zu können, haben nur wenige auszubildende.

2: die berufsschule

Schule als highlight? Hätte ich auch nicht gedacht.
auszubildende der medienwerkstatt gehen extern zur berufsschule, und das ist sowohl eine große herausforderung, als auch eine große chance. wir (die auszubildenen für digital und print) haben blockunterricht und sind alle drei wochen eine woche in der berufsschule, zusammen mit allen anderen auszubildenden mediengestaltern des rhein-neckar-kreises. man hat die chance, viele neue leute kennenzulernen, sich auszutauschen und auch mitzubekommen, wie es in anderen „normalen“ ausbildungsbetrieben abläuft.

ich persönlich hatte vorher mit schule keine guten erfahrungen- schlechte noten, keine unterstützung durch lehrer oder mitschüler, der unterricht hat mich nicht interessiert- hier habe ich das gegenteil erfahren. natürlich gibt es nicht nur gute lehrer, es ist stressig und man muss viel lernen. gerade zum ende des jahres kann es vorkommen, dass man auch mal 5 arbeiten in einer woche schreiben muss. aber wenn man lernt, kann man auch gute ergebnisse erreichen.

insgesamt habe ich mich immer auf die schulzeiten gefreut, und sie als spannende abwechslung vom sonst „normalen“ arbeitsalltag in der mwi empfunden.

3: aufträge

in der medienwerkstatt sind auszubildende von anfang an eng mit eingebunden. wir haben reale aufträge, mit „echten“ kunden, und sind schon in den ersten monaten beim briefing, bearbeiten und präsentieren von projekten fest mit drinnnen. außerdem kommen für die medienwerkstatt die verschiedensten aufträge. so viel abwechslung haben nicht viele meiner schulkollegen. damit kommt viel verantwortung, aber auch viele chancen. oft haben wir großen kreativen freiraum und können am ende der ausbildung ein für einen auszubildenden großes, vielseitiges portfolio vorweisen.

4. das praktikum

während der ausbildung muss jeder ein praktikum machen. das eignet sich super dafür, um ein gefühl dafür zu bekommen, wie es es später in der arbeitswelt einmal sein könnte. hier stehen auch wieder viele verschiedene möglichkeiten zur verfügung.

ich persönlich war in der luftfilterfirma firok damit beauftragt, deren social media präsenz aufzubauen- eine große herausforderung, die mir aber ebenso großen spaß bereitet hat. ich habe sehr viel in den praktikumsmonaten gelernt- von selbstorganisation über social media marketing, sogar bis hin zu kenntnissen über luftfiltersysteme (nicht relevant für die ausbildung, aber durchaus interessant) konnte ich viel mitnehmen.

5: präsentationen

hier habe ich länger überlegt, aber mich schließlich doch dafür entschieden, sie in meine top5 mit aufzunehmen. präsentationen waren für mich am anfang eindeutig eine herausforderung, und schon gar kein highlight. aber das hat sich schneller verändert, als ich es selbst bemerkt habe.

in der medienwerkstatt lernt man viel, aber besonders wer probleme mit präsentieren oder telefonieren hat, lernt hier am meisten. da wir von anfang an mit telefondiensten, präsentationen, führungen und kundentelefonaten konfrontiert werden, gewinnt man unglaublich schnell sicherheit. selbstverständlich wird niemand alleine gelassen, und man bekommt viel unterstützung. der lerneffekt ist riesengroß. mittlerweile habe ich keine angst mehr vor präsentationen, und auch wenn es am anfang wirklich schwer war, sind sie über die letzten 3 jahre einfach zur routine geworden und zählen nun eindeutig zu meinen stärken. hier habe ich (nach dem gestalten) eindeutig am meisten gelernt.

alles in allem: jede herausforderung ist eine chance zu lernen und daran zu wachsen. Wer lust darauf hat, und natürlich gerne kreativ ist, für den ist die ausbildung super! 3 jahre gehen schneller rum als man denkt, und dann folgen neue herausforderungen – also auf geht’s!

eure meike

digitale mappenberatung

Schon nächste Woche findet meine Abschlussprüfung statt, ich habe dann erfolgreich meine 3-jährige Ausbildung in der Medienwerkstatt abgeschlossen. Aber was kommt danach?

Ich möchte studieren. Kommunikationsdesign – also passend zur Ausbildung. Da ich aber nur meinen Realschulabschluss habe, gibt es für mich 2 Wege:

  1. Meine Fachhochschulreife nachholen um mich an Fachhochschulen bewerben zu können.
  2. Durch Abgabe einer Mappe eine „besondere künstlerische Begabung“ beweisen und dadurch auch nur mit Realschulabschluss an einer Hochschule angenommen werden.

Welcher der beiden Wege es für mich wird, war mir lange unklar. An meiner Mappe habe ich trotzdem gearbeitet, allerdings ist es mir neben der Ausbildung und der Vorbereitung auf die Abschlussprüfung ziemlich schwer gefallen. Ich war mir nicht sicher, ob ich überhaupt eine Chance habe. 

Zum Glück bieten Hochschulen und Universitäten, bei denen Mappen zur Bewerbung abgegeben werden müssen, sogenannte Mappenberatungen an. Normalerweise geht man dort an einem bestimmten Termin hin, bringt seine Mappe mit, und bespricht sie mit den Professoren der jeweiligen Hochschule. 

https://de.freepik.com/fotos-vektoren-kostenlos/geschaeft Geschäft Foto erstellt von pressfoto – de.freepik.com

Durch die aktuelle Corona-Situation ist das aber natürlich nicht möglich gewesen. Die Lösung? Eine digitale Mappenberatung. 

Ich habe das sofort als Chance gesehen. Vorher hätte ich durch meine Arbeitszeiten keine Chance gehabt, unter der Woche einfach mal so in eine weit entfernte Stadt zu fahren um an einer Mappenberatung teilzunehmen. Nun war es einfacher. Ich konnte einfach ganz bequem von zu Hause aus teilnehmen! Aber wie hat das Ganze funktioniert? Auch ich war ziemlich gespannt.

Um teilnehmen zu können, musste man im Voraus eine digitale Version der Mappe einreichen – das heißt Fotos der Arbeiten zusammengefügt in einer PDF-Datei. Daraufhin erhielt ich eine E-Mail inklusive Datum, Uhrzeit und einem Link fürs Zoom-Meeting.

Am Tag der Beratung ging es auch direkt pünktlich los. Ich saß an meinem Schreibtisch und war via Zoom eingeschaltet. Die Konferenz geleitet haben zwei Professoren der Hochschule. Es gab mehr Teilnehmer als bei Mappenberatungen üblich, wir waren insgesamt 26. Dadurch, dass das Ganze digital stattfand, haben viel mehr Leute tatsächlich die Möglichkeit, daran teilzunehmen. Viele wohnen sonst einfach zu weit weg.

https://de.freepik.com/fotos-vektoren-kostenlos/musik” Musik Foto erstellt von tirachardz – de.freepik.com

Anders als bei üblichen Beratungen und vermutlich einer der einzigen Nachteile, war die Tatsache, dass man die Mappen der anderen Teilnehmer nicht sehen konnte. Aufgrund von Datenschutz war das leider nicht möglich (da z.B. ja jeder unbemerkt Screenshots der Arbeiten der Anderen hätte machen können). Stattdessen hat man das Feedback nur gehört, aber auch das war schon hilfreich. Für jeden Teilnehmer haben sich die Professoren ca. 20 Minuten Zeit genommen. Toll fand ich auch, dass sie wirklich jeden Teilnehmer beraten haben, obwohl so viele teilgenommen haben und die eigentlich geplante Zeit von 2 Stunden so auf 4 Stunden verlängert wurde. 

Ich kam nach ca. 1 ½ Stunden dran, also relativ früh. In meiner Mappe hatte ich einfach mal alle meiner Arbeiten gesammelt (Projekte, die ich innerhalb der Ausbildung angefertigt habe, Auszüge aus meinem Skizzenbuch, digitale Zeichnungen, Fotografien und auch Experimentelleres), und gehofft, Tipps zu bekommen, in welche Richtung ich mich konzentrieren soll. Genau das haben die Professoren auch getan. Teilweise war das sehr unerwartet. Meine digitalen Zeichnungen sind zum Beispiel gar nicht so gut angekommen, außer wenn sie experimenteller waren (z.B. habe ich einmal eine Figur durch Copy & Paste mehrmals in bestimmten Mustern angeordnet – das kam dann wieder gut an). Dafür habe ich für meine Skizzen super Feedback bekommen, und mit dem Rat mich mit dem Thema Storytelling auseinanderzusetzen wurde mir deutlich empfohlen, mehr auszuprobieren. Ich hätte ja noch Zeit bis zur Abgabe der Mappe.

Leider habe ich genau das nicht – Zeit. Meine Abschlussprüfung beginnt nächste Woche. Und wenn sie zu Ende ist, ist auch die Bewerbungsdeadline bei den Hochschulen schon beendet. Allerdings hat mich die Mappenberatung so motiviert und dafür begeistert, noch mehr auszuprobieren, dass ich beschlossen habe, mir die Zeit zu nehmen.

Nächstes Jahr werde ich also zunächst meinen Medienfachwirt machen, und nebenbei intensiv an meiner Mappe arbeiten. Gleichzeitig erwerbe ich meinen Ausbilderschein und die Fachholschulreife – kann mich also im Jahr danach bei mehr Hochschulen bewerben.

Vielleicht war das Ziel der Mappenberatung ein anderes – nämlich die Bewerber auf das Einreichen der Mappe für das nächste Semester vorzubereiten – aber mich hat es trotzdem enorm weiter gebracht; in meinen Entscheidungen wie es für mich weitergeht.

Eure Meike

eier färben – einfach bunt

zur osterzeit steht wieder eier färben an und ich zeige euch heute
wie ihr mit wenig aufwand tolle, bunte ergebnisse erziehlen könnt.

was ihr braucht:
– weiße eier
– kreppapier (verschiedene farben)
– wasser
– essig
– handschuhe

zuerst muss das kreppapier in kleine stückchen geschnitten, und etwas essig
in das wasser gegeben werden. danach sind handschuhe angesagt!
es sei denn es macht euch nichts aus, wenn eure hände später bunt sind.
- giftig ist hier immerhin nichts. ;)
um später nicht so viel putzen zu müssen, empfiehlt sich hier auch eine unterlage.

nun zum bunten teil:
die kreppstückchen nacheinander kurz in die wasser-essig mischung halten
und dann glatt auf das ei legen.
damit das ei schön bunt und nicht matschbraun wird, solltet ihr darauf achten,
dass die einzelnen stückchen nicht zu sehr übereinander liegen.

wenn ihr mit allen eiern durch seid, muss nun das kreppapier trocknen.
dazu stellt ihr die bunt verpackten eier am besten ein paar minuten raus in die sonne.

ist das ganze getrocknet, lässt sich das kreppapier ganz leicht von den eiern entfernen und bringt darunter verschiedenste muster zum vorschein.

und das war’s dann auch schon.
ich hoffe ich konnte euch inspirieren und wünsche euch eine schöne osterzeit!

euer maurice

haare: photoshop alptraum oder doch ganz einfach?

eder photoshop anfänger stand bestimmt schon einmal vor diesem problem:man muss ein portrait freistellen, doch weder das schnellauswahl-werkzeug noch das zuverlässige polygon-lasso erzeugen ein vernünftiges ergebnis. entweder sind weiße ränder um die haare zu sehen, oder sie sehen scharf angeschnitten aus.

was kann man da noch tun? stundenlang jedes einzelne härchen in der maske einzeichnen? – dass geht auch einfacher!
im folgenden beitrag zeige ich euch wie:

erstes sollte man daran denken, dass schon allein die wahl des hintergrundes beim fotografieren einem später sehr viel arbeit abnehmen kann.man sollte einen möglichst einfarbigen hintergrund wählen, der einen guten kontrast zu der person, welche freigestellt werden soll, bietet.

mit dem perfekten basis-bild nun in photoshop einfach  strg+alt+r bei windows, bzw.  cmd+option+r bei mac drücken (oder oben unter ” auswahl” auf ” auswählen und maskieren” klicken) um das “auswählen und maskieren”-menü aufzurufen.

lässt sich nun zuerst die gewünschte fläche mit dem schnellauswahl-werkzeug (oder auch u.A. dem lasso-tool) markieren.(pro tip: man kann seine auswahl auch setzen, bevor man in das “auswählen und maskieren”-menü wechselt. die ursprüngliche auswahl bleibt dabei erhalten.)

doch damit ist das problem nicht gelöst. erhöht man die deckkraft des roten umrisses ist es nicht allzu schwer zu erkennen:

haare sind immer noch weiße “flusen” zu sehen. also was nun?

ganz einfach: das “kanten ausbessern”-werkzeug direkt unter dem schnellauswahl-werkzeug.

vorsichtig über die kanten fahren, die photoshop bisher nicht so gut erkannt hat. nach meiner erfahrung funktioniert dieses tool nur bei feinen sachen, wie eben haare, da es bei größeren flächen die ränder ziemlich auseinander reißt.aber ich konnte damit z.B. auch tannennadeln sehr schnell freistellen, also behaltet das ganze mal im hinterkopf. vielleicht könnt ihr euch eine menge arbeit sparen.

aprops eine menge arbeit: mit der maske nun so gut gesetzt, wie photoshop es kann (auf “OK” drücken nicht vergessen) gibt es leider trotz allem noch einzelne stellen die manuell nachgebessert werden müssen.

iesen prozess empfehle ich es euch 3 1-farbige ebenen unter dem freigestellten bild anzulegen und regelmäßig zwischen diesen zu wechseln:
– 1 in schwarz
– 1 in weiß
– 1 in blau, bzw. einer anderen farbe, die guten kontrast zum bild bietet

dies hilft dabei, dass das bild später auf jedem hintergrund gut und “flusenlos” aussieht.

und mit genug mühe ist das bild dann endlich bereit auf verschiedenste hintergründe gesetzt zu werden.

natürlich gibt es noch tausende von möglichkeiten hier weiter zu arbeiten um ein perfektes endergebnis zu erzielen, doch mit diesen basics hat man auf jeden fall schomal die grundbausteine gesetzt, auf denen man neue techniken aufbauen kann.

euer maurice