unsere filmtipps für dein halloween

nosferatu | ganzer film – carsten

the blair witch project – feli

es – dorothee

the shining – moritz

hereditary – alex

the orphanage – alisa

get out – leo

the room – maurice

vincent (kurzfilm von tim burton) – andrea

level 16 – mia

the hills have eyes – antonio

alien – jannis

train to busan – meike

evil dead – william

the hole – fin

a nightmare on elm street – luisa

grave encounters – linda

cube – gina

would you rather – sophie

tucker and dale vs. evil – benny

rec – dennis

es | 1990 – gideon

gotango – was für ein fest

zum anlass des 25 jährigen jubiläums hat sich die medienwerkstatt ein besonderes projekt ausgedacht – gotango, die multimedia show. die monatelangen vorbereitungen haben sich sehr gelohnt.

daria, die hauptdarstellerin, lernte ich schon bei meinem ersten tag in der arbeitserprobung kennen. an diesem tag war ich noch sehr aufgeregt und alles war neu. sie war freundlich zu mir und hat mir ein paar fragen gestellt und nahm mir damit meine ersten unsicherheiten. deswegen freute ich mich auch sehr, dass ich ihr zum abschluss des events die blumen überreichen durfte.

die letzten vorbereitungen am mittwoch und donnerstag gingen ziemlich gut voran. es wurden noch stoffe für das klavier zugeschnitten, da es reflektierte, die pyrotechnik getestet, tische abgedeckt, stände aufgebaut.

es gab aber auch probleme, die schnell gelöst werden mussten. die moderatorin wurde krank und sophie, unsere azubine, musste einspringen – das hat sie allerdings trotz der kurzen vorbereitungszeit sehr gut gemacht. witze wurden noch gesucht und die ganze moderation in zwei tagen geschrieben und geprobt. der fehler im programmheft musste darin noch gut verpackt werden. dem publikum wurde nun erklärt, dass die sponsoren eben für uns spronsoren sind. aus unserer sicht sind sie in der zusammenarbeit alle sehr professionell  und das sollte auch dokumentiert werden.

während der generalprobe fand ein probe-feueralarm statt. nach drei musikstücken musste deshalb die generalprobe abgebrochen werden. Bei einer 90 db sirene in der bildregie war jegliche kommunikation zwischen bühne und technik nicht mehr möglich. alle waren sehr verärgert, denn es sah so aus, als ob die aufführung am nächsten tag gefährdet sei.

zur aufführung trudelten die besucher anfangs dann eher langsam ein. der veranstaltungsbeginn musste leider, aufgrund eines staus um eine halbe stunde verschoben werden, weswegen das bammentaler symphonie orchester noch ein paar extra tangos spielte.

wir azubis hatten alle leuchtende namensschilder, damit uns die gäste auch erkannten und gegebenfalls fragen stellen konnten die wir gern beantworteten. ich selbst hatte die aufgabe während des einlasses die kamera zu beaufsichtigen bis die veranstaltung begann. die erste hälfte der show filmte dann josh, die zweite ich. das filmen machte wieder sehr viel spaß. es gefiel mir motive zu suchen und die anweisungen der regie zu befolgen.

gegenüber dem thema war ich von anfang an sehr skeptisch, fand es altmodisch. schon bei der generalprobe bekam ich dann aber gänsehaut, während das orchester spielte.

als die tänzer bei der hauptveranstaltung zur musik tanzten und dann noch gäste aufstanden und tanzten, kamen mir tränen in die augen.

auch jetzt eine woche danach habe ich noch ohrwürmer von den tangos die, die band gozo gespielt haben und die melodien des orchesters im kopf. 

mia steichele, auszubildende mediengestalterin bild & ton, 1. lehrjahr

erfahrung aus einer arbeitserprobung

andrea pobocha

seit montag, dem 18. märz 2019, bin ich nun in der medienwerkstatt und arbeite an verschiedenen kreativen aufgaben mithilfe digitaler designprogramme.

mein eindruck ist vollkommen positiv, da sowohl die arbeit als auch die arbeitsatmosphäre ideal sind, deshalb hoffe ich meine ausbildung hier anfangen zu können.

die arbeitsatmosphäre ist sehr angenehm. die ausbilder und azubis sind gleichermaßen nett, humorvoll, hilfsbereit und ruhig, was konzentriertes arbeiten ermöglicht. manchmal läuft sogar musik, welche auf mich entspannend gewirkt hat, weil es keine nervige, monotone radiomusik ist. am anfang war ich sehr nervös und wusste nicht wie hoch die anforderungen an mich sind. auch die mir unbekannte applesoftware hat mich zunächst verunsichert. mit der zeit habe ich mich aber daran gewöhnt und es hat spaß gemacht und sich nicht mehr wie arbeit angefühlt. die zeit zieht sich nicht, im gegenteil, sie verfliegt wie im fluge. es war eine tolle erfahrung die von der medienwerkstatt zur verfügung gestellten designprogramme wie adobe indesign und photoshop zu benutzen, die flüssig und fehlerfrei funktionieren. privat kann ich mir solche programme leider nicht leisten und konnte, wenn überhaupt, nur testversionen nutzen woraufhin ich mich nach kurzer zeit leider schon wieder von den programmen verabschieden oder mit bugs kämpfen musste. diese woche konnte ich schon erste lernerfolge erzielen und mich von aufgabe zu aufgabe verbessern, sowie diese schneller bewältigen.

ich bin sehr erfreut darüber, dass ich mich für eine solche ausbildung entschieden habe und meine letzte ausbildung als zahnmedizinische fachangestellte beendet habe. die mediengestalterausbildung ist im vergleich zu meiner letzten wie ein (hoffentlich bald wahr gewordener) traum. das feedback, welches ich bisher bekommen habe, war positiv, deswegen bin ich guter hoffnung, dass ich hier meine ausbildung im september beginnen darf.

eure andrea

der prozess | theater heidelberg

v. l. n. r.: Benedikt Lehmann, Sambujang Touray Fotograf: Sebastian Bühler

es ist jetzt schon 7 wochen her, dass ich gefragt wurde ob ich im rahmen meines praktikums am theater heidelberg eine rolle als live-kameramann spielen könnte. nach kurzem überlegen sagte ich zu. ich hatte in diesem moment noch keinen blassen schimmer davon, was da alles auf mich zu kommen würde. und so wurde ich ins kalte wasser geworfen, oder in einen raum voller kreativer querköpfe.

zu beginn hat mich das alles ziemlich erschlagen, vor allem weil aus einem kurzen auftritt ganz schnell viel mehr wurde.

in den ersten tagen fiel es mir schwer, mich auf das geschehen einzulassen. es war doch alles sehr neu für mich. und so stand ich in diesem raum mit den vielen kreativen menschen und wurde vom chaos überrollt.

nach und nach aber konnte ich mich immer mehr einbringen, am ende war ich selber einer dieser kreativen querköpfe, der seine ideen und anregungen genau so in den topf werfen durfte wie der regisseur, der videokünstler oder die schauspieler. positiv überrascht hat mich hierbei, dass ich als volles mitglied von anfang an aufgenommen und respektiert wurde.

die nächsten wochen verflogen regelrecht und so hat sich keine einzige stunde, die ich im theater verbracht habe, auch nur annähernd nach arbeit angefühlt. alles was am anfang für mich noch so wirr und verrückt aussah, nahm nun stück für stück gestalt an. es wurde zu einem, meiner meinung nach, sehr schönen, kreativen und anspruchsvollen theaterstück. als dann die premiere immer näher rückte, stieg auch meine aufregung steil dazu an. am tag der premiere selber war ich so aufgeregt, das ich keine minute stillhalten konnte. noch nie in meinem leben war ich so nervös wie in den minuten vor meinem ersten auftritt. dann begann die premiere und die aufregung war verschwunden. glücklicherweise verlief die aufführung ohne das etwas schief ging. und nachdem der letzte applaus verklungen war lagen sich auf der bühne alle glücklich in den armen. so erreichte mein kleiner ausflug in das theaterleben seinen vorläufigen höhepunkt. und auch wenn noch mehr als 10 vorstellungen folgen, bin ich jetzt schon dankbar für alles was ich dort erleben durfte:

für die erfahrungen die ich sammeln durfte.

für die entwicklung die ich dort machen konnte.

und am allermeisten für all die netten menschen und freunde die ich dort gefunden habe.

jetzt schaue ich mit einem lächelnden und einem weinenden auge auf die zeit am theater zurück, und freue mich gleichzeitig auf die tollen aufführungen und momente, die sicherlich noch kommen werden.

euer benny