konfliktfrei durch die krise

durch die kontaktsperre in der corona pandemie haben viele menschen wenig bis keinen kontakt zu ihren normalen sozialen umfeld und sind größtenteils zuhause.
dafür haben sie aber umso mehr kontakt zu familienangehörigen oder mitbewohnern.

da diese situatiuon für die meisten nicht alltäglich ist, kann nach einer gewissen zeit eine überdrüssigkeit und ein sogenannter “lagerkoller” eintreten.
vorallem vielen jugendlichen und jungen erwachsenen fällt es schwer über tage mit eltern oder geschwistern, aber auch mitbewohnern zuhause zusitzen, nichts zu unternehmen und sich dadurch eher schlecht aus dem weg gehen zu können.
wenn dann noch die anderen personen im hausstand ebenfalls im homeoffice arbeiten kann es schnell zu konflikten kommen.

daher möchte ich hier meine 5 tipps für ein gutes miteinander mit euch teilen.
dabei handelt es sich nicht um ein ranking also werte ich alle tipps mit der gleichen wichtigkeit.


geht auf die bedürfnisse eurer angehörigen oder mitbewohner ein.
wenn der jenige gerne zeit alleine verbringt drängt euch bitte nicht auf nur weil euch gerade langweilig ist oder ihr etwas mit der person unternehmen wollt.
viele personen schöpfen grade durch beschäftigungen alleine ihre kraft und erholung also ist es nicht förderlich diese menschen durch solches verhalten zu belasten.

geht auch mal raus.
sport oder auch nur ein einfacher spaziergang tun euch und eurer gesundheit gut, entlastet aber auch eure mitbewohner die dadurch etwas zeit für sich haben.
natürlich könnt ihr auch gemeinsam sport machen dies ist auch sehr gut um nicht in einsamkeit zu verfallen und baut bei jedem der daran teilnimmt streß ab.

sucht keine konflikte.
eine hitzige diskussion oder auch ein leichter streit kann manchmal vielleicht angebracht sein aber in zeiten des corona virus würde ich stark davon abraten.
wen streit nicht in einem gespräch beigelegt werden kann oder ein beteiligter etwas falsch auffasst kann dieser schnell hochkochen.da man sich im eigenen haushalt schlecht auseinandergehen kann passiert dies noch schneller und niemand will in diesen zeiten mit menschen die einem nahe stehen streiten.

tut euren mitmenschen etwas gutes.
das man in solchen zeiten menschen in risikogruppen besonderst unterstützen sollte und beispielsweiße ihre einkäufe übernehmen kann sollte niemandem neu sein.
doch auch den menschen in eurem haushalt solltet ihr abundzu etwas gutes tun.
ob es nun das abnehmen von hausarbeiten oder banale dinge wie das annehmen von paketen ist.
damit unterstützt man sich gegenseitig und sorgt somit für ein gutes miteinander und eine positive grundstimmung.

nehmt euch zeit für einander.
auch wenn die situation zu vielen konflikten führen kann hat sie zumindest das gute das aufeinmal zeit ist für dinge die ihr schon sehr lang machen wolltet aber in der heutigen hektischen zeit keine zeit ist.ihr wollt ein brettspiel abend am wochenende machen? Na los momentan hat man eher weniger das problem das jeder schon etwas anderes geplant hatt und deshalb absagt.
In solchen zeiten kann man zeit für viele dinge finden zu denen man sonst einfach nicht kommt.
Seht euch alte photos an, führt lange gespräche, bastelt, lest das gleiche buch und tauscht euch danach darüber aus und und und.


damit wäre ich am ende meiner tipps und mir bleibt nur noch euch und euren mitbewohnern und angehörigen eine gute, konfliktfreie und vorallem gesunde zeit zu wünschen.

euer moritz

schöne erinnerungen | reflektion meines praktikums

heute will ich euch von meinen ersten tagen meines praktikums in der medienwerkstatt berichten. dieses habe ich direkt vor der ausbildung nach meiner bereits erfolgreich gemeisterten arbeitserprobung gemacht, um noch einen besseren einblick in das berufsbild des mediengsestalters digital und print zu bekommen.

meinen beitrag verfasse ich in zeiten der covid-19 pandemie und somit im homeoffice, daher ist dies der perfekte zeitpunkt um vergangenes zu reflektieren und in schönen erinnerungen zu schwelgen. mein praktikum liegt mitlerweile schon länger zurück doch ich kann mich immer noch sehr gut daran erinnern.

als ich in der medienwerkstatt angekommen war, meinen arbeitsplatz eingerichtet hatte und mit den ersten mir zugeteilten aufgaben begann sprachen mich auszubildende aus dem bild und ton bereich an, von denen ich zu diesem zeitpunkt noch nicht einmal den namen wusste. ich wurde gefragt ob ich für ein filmprojekt als statist einspringen könne. später erfuhr ich das es sich um einen dreh für das event gotango , anlässlich des 25 jährigen bestehens der medienwerkstatt im oktober letzten jahres handelte. später in meinem praktikum war auch ein etwas größerer dreh für dieses projekt angesetzt.

bei diesem bekamen wir im cafe sonne in bammental eine kurze einführung in den tango tanz um dann im film einen tango tanzkurs darzustellen an dem die protagonistin zufällig vorbeikommt und dann in diesen einsteigt. da in dieser zeit auch 2 meiner jetzigen kollegen aus dem ersten lehrjahr ihre arbeitserprobung machten, sind wir alle drei im film zusehen ohne das wir zu diesem zeitpunkt schon in der ausbildung gewesen wären.

ich fand es zu dieser zeit erstaunlich wie schnell man in laufende projekte in der medienwerkstatt eingespannt wird. als das event immer näher rückte und in den ersten monaten meiner ausbildung die vorbereitungen für gotango richtig losgingen fragten sich einige meiner kollegen aus dem ersten lehrjahr warum wir den im film zusehen seien da dieser kurz vor ausbilidungsbeginn abgedreht wurde.

am tag des events gotango als ich mich im film sehen konnte war ich sehr froh die möglichkeit eines praktikums genutzt und diese erfahrung auf meinen weg zur ausbildung mitgenommen zu haben.

für mich war dieses praktikum damals noch einmal die bestätigung die richtige ausbildung gewählt zu haben und die erfolgserlebnisse während dieser zeit haben mir die nötige selbstsicherheit und das vertrauen in meine fähigkeiten gegeben um ohne bedenken in die ausbildung zu starten.

euer moritz

neue herausforderungen

als ich meine ausbildung zum mediengestalter digital und print in der medienwerkstatt begann, hätte ich nie gedacht das ich mich mal freiwillig vor eine kamera stellen, geschweige den eine moderation halten würde. 

doch wie das immer so ist kommen viele dinge anderst als man sie erwartet. am vortag eines drehs für „aufschlussreich“, einer rubrik unseres projekts “interchange. das magazin“, wurde ich gefragt ob ich nicht für die zwischenmoderationen einspringen könnte. ich sagte spontan zu, also ging es am nächsten morgen mitsamt kamera und ton equipment nach heidelberg.  dort wollten wir einen informativen beitrag über das wichernheim drehen. dabei handelt es sich um ein wohnungslosenheim das auch arbeit in form des handwerks der stuhlweberei und wiedereingliederungshilfe bereitstellt. als wir dort ankamen und unser equipment aufbauten wurde ich zunehmend nervöser. 

die erste moderation des drehtages lief eher schlecht als recht doch nach mehreren takes und hilfreichen tipps meiner kollegen konnten ich diese erfolgreich meistern. zwar liefen die nächsten moderationen zu anfangs auch etwas holprig, doch zumindest die nervosität verabschiedete sich und ich war am ende froh diese herausforderung gemeistert zu haben. als wir nach dem dreh im wohnbereich und der stuhlwebereiwerkstatt  noch mehrere interviews für die rubrik „runder tisch“, mit den leitern des wichernheims und einem wohnungslosen führten, konnte ich die tonangel übernehmen und so noch mehr neue erfahrungen sammeln. 

zusammenfassend finde ich es sehr gut, dass es solche einrichtungen gibt und ich bei diesem dreh viel dazulernen konnte. außerdem konnte ich einen eindruck von den arbeitsabläufen meiner kollegen im bild und ton bereich bekommen. ich kann viel aus diesem tag mitnehmen sowohl für meine ausbildung als auch für den alltag. 

euer moritz