neue herausforderungen

als ich meine ausbildung zum mediengestalter digital und print in der medienwerkstatt begann, hätte ich nie gedacht das ich mich mal freiwillig vor eine kamera stellen, geschweige den eine moderation halten würde. 

doch wie das immer so ist kommen viele dinge anderst als man sie erwartet. am vortag eines drehs für „aufschlussreich“, einer rubrik unseres projekts “interchange. das magazin“, wurde ich gefragt ob ich nicht für die zwischenmoderationen einspringen könnte. ich sagte spontan zu, also ging es am nächsten morgen mitsamt kamera und ton equipment nach heidelberg.  dort wollten wir einen informativen beitrag über das wichernheim drehen. dabei handelt es sich um ein wohnungslosenheim das auch arbeit in form des handwerks der stuhlweberei und wiedereingliederungshilfe bereitstellt. als wir dort ankamen und unser equipment aufbauten wurde ich zunehmend nervöser. 

die erste moderation des drehtages lief eher schlecht als recht doch nach mehreren takes und hilfreichen tipps meiner kollegen konnten ich diese erfolgreich meistern. zwar liefen die nächsten moderationen zu anfangs auch etwas holprig, doch zumindest die nervosität verabschiedete sich und ich war am ende froh diese herausforderung gemeistert zu haben. als wir nach dem dreh im wohnbereich und der stuhlwebereiwerkstatt  noch mehrere interviews für die rubrik „runder tisch“, mit den leitern des wichernheims und einem wohnungslosen führten, konnte ich die tonangel übernehmen und so noch mehr neue erfahrungen sammeln. 

zusammenfassend finde ich es sehr gut, dass es solche einrichtungen gibt und ich bei diesem dreh viel dazulernen konnte. außerdem konnte ich einen eindruck von den arbeitsabläufen meiner kollegen im bild und ton bereich bekommen. ich kann viel aus diesem tag mitnehmen sowohl für meine ausbildung als auch für den alltag. 

euer moritz 

lets get ready to rumble!

digital-und-printler gegen bild-und-tonler. mädchen gegen jungs. wer macht das rennen und geht als sieger hervor im kampf um den besten apfelkuchen?

in der ersten folge unseres magazins „interchange das magazin“ stellten sich zwei teams dieser herausforderung. bewertet wurde dies von einer jury bestehend aus drei leuten. aber bevor ich euch hier noch spoiler, erzähl ich euch lieber was über den drehtag. organisation ist in der filmemacherei das a und o. vom drehort bis zum equipment muss alles stimmen und einwandfrei funktionieren.

wie soll der drehort aussehen und was benötigen wir dazu?
eine küche und backzutaten mussten her, keine frage. aber das stellte sich schwieriger dar als erwartet. zwanzig küchen und zwanzig ablehnungen bis wir dann endlich die beste küche zum drehen zur verfügung bekamen: die schulküche der srh. sie war ein wahr gewordener traum für unseren dreh. sie bot sowohl viel platz für die technik als auch für unsere bäcker und die kulisse war perfekt.­­
das konzept ist simpel. beide teams haben die aufgabe einen weltklasse apfelkuchen zu backen und erhalten dabei die selben zutaten. unsere jury probiert dann ein stück je kuchen und der leckerste gewinnt.

angefangen hat alles mit einem schnellen einkauf, beim supermarkt um die ecke

und die technische realisierung?
drei kameras kamen hierbei zum einsatz und zeichneten das geschehen aus verschiedenen perspektiven auf. den ton haben wir mit einer tonangel aufgenommen.
unsere digital-und-printler waren dabei nicht nur fleißige bäcker, sondern haben sich auch an der kamera versucht und gut geschlagen. auch das aufnehmen des ton wurde von ihnen übernommen, allerdings stellte sich das als nicht so einfach heraus. so eine tonangel länger halten zu müssen kann sich als ganz schön anstrengend erweisen.

seht euch unseren livestream von interchange das magazin am 25. märz um 17:00 ­­an und überzeugt euch selbst.

eure andrea