gotango – was für ein fest

zum anlass des 25 jährigen jubiläums hat sich die medienwerkstatt ein besonderes projekt ausgedacht – gotango, die multimedia show. die monatelangen vorbereitungen haben sich sehr gelohnt.

daria, die hauptdarstelleri, lernte ich schon bei meinem ersten tag in der arbeitserprobung kennen. an diesem tag war ich noch sehr aufgeregt und alles war neu. sie war freundlich zu mir und hat mir ein paar fragen gestellt und nahm mir damit meine ersten unsicherheiten. deswegen freute ich mich auch sehr, dass ich ihr zum abschluss des events die blumen überreichen durfte.

die letzten vorbereitungen am mittwoch und donnerstag gingen ziemlich gut voran. es wurden noch stoffe für das klavier zugeschnitten, da es reflektierte, die pyrotechnik getestet, tische abgedeckt, stände aufgebaut.

es gab aber auch probleme, die schnell gelöst werden mussten. die moderatorin wurde krank und sophie, unsere azubine, musste einspringen – das hat sie allerdings trotz der kurzen vorbereitungszeit sehr gut gemacht. witze wurden noch gesucht und die ganze moderation in zwei tagen geschrieben und geprobt. der fehler im programmheft musste darin noch gut verpackt werden. dem publikum wurde nun erklärt, dass die sponsoren eben für uns spronsoren sind. aus unserer sicht sind sie in der zusammenarbeit alle sehr professionell  und das sollte auch dokumentiert werden.

während der generalprobe fand ein probe-feueralarm statt. nach drei musikstücken musste deshalb die generalprobe abgebrochen werden. Bei einer 90 db sirene in der bildregie war jegliche kommunikation zwischen bühne und technik nicht mehr möglich. alle waren sehr verärgert, denn es sah so aus, als ob die aufführung am nächsten tag gefährdet sei.

zur aufführung trudelten die besucher anfangs dann eher langsam ein. der veranstaltungsbeginn musste leider, aufgrund eines staus um eine halbe stunde verschoben werden, weswegen das bammentaler symphonie orchester noch ein paar extra tangos spielte.

wir azubis hatten alle leuchtende namensschilder, damit uns die gäste auch erkannten und gegebenfalls fragen stellen konnten die wir gern beantworteten. ich selbst hatte die aufgabe während des einlasses die kamera zu beaufsichtigen bis die veranstaltung begann. die erste hälfte der show filmte dann josh, die zweite ich. das filmen machte wieder sehr viel spaß. es gefiel mir motive zu suchen und die anweisungen der regie zu befolgen.

gegenüber dem thema war ich von anfang an sehr skeptisch, fand es altmodisch. schon bei der generalprobe bekam ich dann aber gänsehaut, während das orchester spielte.

als die tänzer bei der hauptveranstaltung zur musik tanzten und dann noch gäste aufstanden und tanzten, kamen mir tränen in die augen.

auch jetzt eine woche danach habe ich noch ohrwürmer von den tangos die, die band gozo gespielt haben und die melodien des orchesters im kopf. 

mia steichele, auszubildende mediengestalterin bild & ton, 1. lehrjahr

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