wir sind kreativ! aber nicht immer.

kreativ sein. das bedeutet etwas noch nie zuvor da gewesenes zu erschaffen. flyer, plakate, logos, imagefilme, werbespots, animationen… kein kunde möchte ein langweiliges produkt, welches nicht beachtet und schnell wieder vergessen wird. kreativität ist für den mediengestalter sein täglich brot. sonst wird aus mediengestaltung brotlose kunst. aber woher kommen die ideen? warum tun sich die einen so schwer, während die anderen nur so vor originellen einfällen sprudeln? was kann man tun um sie zu fördern und was ist gift für die kreativität?

jeder mensch, der einer kreativen arbeit nachgeht, kennt das. mal gestaltet man etwas und das produkt kreiert sich wie von selbst und bei einer anderen aufgabe sitzt man vor einer leeren textdatei, einem leeren blatt papier oder ähnlichem und weiß einfach nicht weiter. die ursachen dafür können vielseitig sein.

der kreativität sind keine grenzen gesetzt? von wegen! als mediengestalter muss man so einiges beachten. es gibt viele designrichtlinien, die sich bewährt haben. wer diese nicht befolgt, hat nur selten ein erfolgreiches design erschaffen.

„gegen regeln kann man verstoßen – sie aber nie ignorieren.“

david jury, typograf und autor.

des weiteren ist es ein großer unterschied ob man privat kreativ tätig ist oder mit kunden arbeitet. der hobbykünstler muss nur einen kritiker zufrieden stellen: sich selbst. in der mediengestaltung jedoch ist der kunde könig. er bezahlt das produkt und dieses hat dementsprechend seinen vorstellungen zu entsprechen.

a propos bezahlen. auch das budget für materialien und zeitaufwand ist vom auftraggeber abhängig. ist er nicht bereit den preis für besondere materialien oder extra aufnahmen zu bezahlen, ist es unnötig dort nach inspiration zu suchen.

zu guter letzt möchte ein kunde nicht ewig warten. deadlines sind an der tagesordnung und zeit ist geld. es bleibt wenig raum für kreative pausen und man muss quasi auf knopfdruck kreativ werden.

all das ist nicht gerade sehr förderlich für die kreativität. man hat eine originelle idee, verstößt aber gegen den guten ton des designs, sie gefällt dem kunden nicht oder sie ist nicht finanzierbar. aber die schlimmste kreativitätsbremse von allen ist wohl der zeitdruck. je näher der abgabetermin, desto schlimmer die blockade.

zum glück gibt es viele tricks und tipps, wie man dem entgegen wirken kann. meiner erfahrung nach ist es am wichtigsten erst einmal ruhe zu bewahren. sich unter druck zu setzen, bewirkt einfach gar nichts. wie ihr vielleicht wisst, ist die rechte gehirnhälfte für kreative denkprozesse zuständig und die linke für logische. wenn ihr euch also sorgen macht und schnell eine lösung zu finden versucht, lauft ihr gefahr das ganze „logisch“ anzugehen. logisch ist langweilig, also chillt erst mal.

es ist oft echt hilfreich seine arbeit ein kurzes (!) weilchen liegen zu lassen und sich später wieder dran zu setzen. mit ein bisschen glück habt ihr auch währenddessen einen gedankenblitz und findet in euren flow zurück. ansonsten gibt es viele techniken wie mindmaps oder das brainwriting, welche ich euch in meinem nächsten blogbeitrag vorstellen möchte.

eure andrea

unser spreadshirt shop startet durch

ein t-shirt design zu erstellen klingt zimlich cool vorallem wen man es auf seiten wie spreadshirt veröffentlicht und es somit von besuchern der seite gekauft werden kann. das design kann man natürlich auch auf andere artikel wie taschen, kissen, kaffetassen usw. drucken.

doch was sich so spaßig und leicht anhört kann manchmal auch etwas schleppend verlaufen und ausmaße annehmen die man davor so garnicht eingeschätzt hatt.
wenn man erst mal eine coole idee hat stellt sich als erstes die frage ob diese umzusetzen ist? verstößt sie eventuell gegen urheberrechte oder ist technisch nicht druckbar?
all diese fragen gehen zumindest mir durch den kopf bis ich mich letzendlich auf eine idee festgelegt habe und beginne diese in illustrator umzusetzen.

wir nutzen für das erstellen von grafiken adobe illustrator da es ein vektorbasiertes grafik- und zeichenprogramm ist. ein vektor ist eine nicht auf pixeln basierte grafik die dadurch ohne qualitätsverlust beliebig in ihrer größe verändert werden kann.
beim designen kann man sich gestalterisch austoben. ob ein selbst erdachter schriftzug, der durch eine schöne schriftart und einem icon in szene gesetzt wird oder ein größeres motiv, der fantasie sind hierbei keine grenzen gesetzt.

da jeder azubi im digital und print bereich schon einige designs ausgearbeitet hat, ist unsere auswahl im spreadshirt shop der kulturbühne ganzschön angewachsen.

der shop ist immer ein besuch wert, um einfach nur die werke der azubis zu bewundern oder mit einem einkauf den kulturbühne neckargemünd ev zu
unterstützen der eng mit der stadt neckargemünd und den ansässigen vereinen arbeitet. schaut doch mal vorbei und seht euch die verschiedenen designs an. ihr findet bestimmt einige die ihr stylisch findet oder die euch zum schmunzeln bringen.
also dann bis zum nächsten mal

euer moritz

kreativität auf knopfdruck – mit diesen 5 techniken klappt es

1. technik: mindmap

der klassiker schlechthin. die in den 70er jahren von dem engländer tony buzan entwickelte technik, bleibt ein favorit unter kreativen köpfen, da sie sowohl einfach als auch effektiv ist.

als erstes schreibst du das hauptthema in die mitte der arbeitsfläche. papier oder digital ist egal. hauptsache du kannst locker und frei arbeiten. als nächstes schreibst du stichpunkte auf, die dir zu deinem thema einfallen und verbindest sie mit einem strich zum hauptthema. gegebenfalls kannst du auch deine stichworte noch mit weiteren stichworten unterteilen. auch kleine zeichnungen, die zu dem thema passen, können nützlich für anregungen sein.

mit der mindmap hast du dir sozusagen eine gedankenkarte erstellt und kannst dich darauf aufbauend inspirieren lassen.

in meinem beispiel habe ich ideen für das gestalten von designprodukten für einen spielzeughersteller gesammelt.

2. Technik: brainstorming

diese methode beinhalt zwei phasen: die ideenfindung und die ideenauswertung.

gemeinsam in einer gruppe sammelst du frei nach ideen, welche protokolliert werden um nachher ausgewertet zu werden. achtung: in dieser phase ist kritik strengstens verboten! hier geht es zunächst um quantität und nicht um qualität. je ausgefallener die ideen sind, desto besser. ein verrückter einfall kann sich im nachhinein als genial herausstellen oder die anderen teilnehmer zu eigenen vorschlägen inspirieren.

3. technik: brainwriting

allgemein läuft das brainwriting nach dem gleichen prinzip wie das brainstorming. allerdings erfolgt es schriftlich und anonym, was zurückhaltenden teilnehmern die chance gibt, sich mehr einzubringen. außerdem sammelt man so die ideen von allen teilnehmern und jeder hat genügend zeit seine ideen schriftlich vorzustellen.

die 6-3-5 methode ist dabei die bekannteste form des brainwriting.

sechs teilnehmer notieren drei lösungsvorschläge in fünf minuten. daraufhin reichen sie diese an den nächsten teilnehmer weiter, welcher die idee weiter ausbaut oder eine weitere aufschreibt. so kann man bei sechs teilnehmern in 30 minuten zu 108 vorschlägen kommen.

4. technik: abc-methode

als erstes schreibt man die buchstaben des alphabets und lässt daneben platz. danach sammelt man ideen und notiert sie bei den entsprechenden buchstaben. dies kann der reihe nach oder querbeet erfolgen.

5. technik: kopfstandmethode

im gegesatz zu den vorherigen methoden sucht man zunächst nicht nach einer lösung, sondern nach wegen, wie das projekt misslingen kann. anschließend erarbeitet man die lösung aufbauend auf den scheiterkriterien.

eure andrea

wir bleiben zuhause, wir bleiben gesund!

wir haben es alle schon zu hören bekommen und im fernseher oder social media ist es auch zu finden. die nachricht: “wir bleiben zuhause“.

doch was genau verändert sich wenn wir zuhause bleiben, was macht das mit uns?

im fernseher oder auch im internet finden wir tipps gegen die langweile damit uns nicht die decke auf den kopf fällt. doch schnell bemerkt man, dass sich vieles auf technische produkte bezieht. die internetnutzung ist alleine in deutschland um 10 prozent gestiegen und man rechnet damit, dass sie bis auf 30 prozent ansteigen wird. auch spielekonsolen sind schwer vergriffen.

viele kaufen sich aus panik eine spielekonsole. der hersteller nintendo kann seine wäre momentan nicht mehr nachliefern, somit gelten seine spielekonsolen nun als mangelware. zudem kommt noch hinzu, dass jene, die home office betreiben, nochmal mehr an der technik hocken. im großen und ganzen klingt das nicht nur extrem ungesund, es ist es auch, obwohl wir dies von vielen nicht direkt wahrgenommen wird.

soabald wir einige tage keinen großen kontakt zu anderen personen hatten, wird uns auch relativ schnell bewusst wie gut uns die sozialen kontakte eigentlich tun. bei einigen menschen könnte dann schnell ein bedrücktes gefühl aufkommen. deshalb hilft es auch, einfach mal mit seinen freunden einen videochatt zu halten.

was also tun?

wer einen garten oder eine terasse hat sollte sich zur abwechslung was suchen was er dort machen kann. sei es blumen pflanzen, etwas lesen, zeichnen oder in der sonne liegen. man kann die situation aber auch nutzen, um sich gedanken über sich selbst zu machen, welche ziele man verfolgen möchte, ob alles soweit stimmig ist…

wem aber dennoch die decke auf dem kopf fällt dem hilft vielleicht sport. einfache workouts können den körper wieder in schwung bringen um fit zu bleiben oder man fährt ein wenig mit dem fahrrad herum.

abwechslung ist in dieser zeit wichtig, die zeit die wir haben, können wir gut nutzen um einen neustart oder dinge zu machen, zu denen wir sonst nie kommen.

wichtiger ist aber, dass wir das tun was uns gut tut ! 🙂

eure sophie